KD Köln-Düsseldorfer, Köln

Personendampfer Goethe, 1996


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Wiederaufbau und Modernisierung des historischen Salondampfers für 1000 Passagiere

Bauzeit 13 Monate
Etat 14,0 Mio. DM

Projektleiter: Erich Vaupel, BDIA

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Der letzte Seitenraddampfer der KD, Baujahr 1913, war seit 1989 außer Betrieb. Um ihn zu erhalten und wieder zu betreiben, wurde ein Nutzungskonzept gefordert, das unter weitgehender Substanzverwendung und Begrenzung des Modernisierungsaufwandes die optimale Vermarktung auf dem zukünftigen Freizeitmarkt im Kontext des KD-Angebotes eröffnet. Die Atmosphäre sollte solide und niveauvoll wirken, nicht aber teuer oder kostbar. Angestrebt war eine Dampferromantik als entspannte Urlaubsatmosphäre für alle denkbaren Zielgruppen. Zugleich sollte der ideelle Wert dieses Objektes in höchstmöglichen PR-Effekt für die Marke umgesetzt werden.

Vaupel + Partner erhielten den Auftrag für die Planung und Gestaltung des Gesamtobjektes und die Bauaufsicht.

Schiffskörper, Dampfmaschine und Radantrieb wurden soweit wie möglich erhalten, modernisiert und durch den Einbau von Glaswänden freigelegt. Zusätzliche attraktive Passagierplätze wurden durch den Ausbau der Radkästen und den Einbau von Galerien darauf hergestellt.

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Die Passagierbereiche erhielten neuen Innenausbau mit nostalgischen Anmutungen aus der Zeit des Art Deco.

Technik von heute, wie Klimaanlage, Kläranlage, Kommunikations- und Seminartechnik, sowie Behinderteneinrichtungen sind eingebaut.

Gastronomische Vollversorgung ist mit Bordproduktion und zentraler Andienung über spektakuläre Baranlagen, wahlweise in Tischservice oder SB realisiert. Die Voraussetzungen für die Maximierung gastronomischer Umsätze wurden geschaffen.

Mit dieser Lösung wird dieser letzte KD-Dampfer zu einem vollwertigen Leistungsträger für Umsatz und KD-Markenprofilierung; er erweitert und rundet damit das Gesamtangebot der KD sinnvoll ab. Das Schiff wird im Tagesdienst und für Sonderfahrten eingesetzt.